Typischer Risikofaktor: Bewegungsmangel
von Peter Baum
Liegen die Bewegungsreize chronisch unter der Schwelle, die zum Erhalt oder zur Verbesserung der körperlichen Funktionen notwendig wären, spricht man von Bewegungsmangel. Das betrifft insbesondere Menschen, die beruflich eine sitzende Tätigkeit ausführen, mit dem Auto zur Arbeit fahren, dabei den Aufzug der Treppe vorziehen, abends auf dem Sofa liegen und keinerlei Sport treiben. Der Bewegungsmangel ist vor allem eine Folge der Technisierung und Automatisierung unseres Alltages.
Wird der menschliche Körper nicht beansprucht, verringert er seine Leistungsfähigkeit auf vielerlei Art und Weise: Atrophie (Rückbildung) der Muskulatur mit Kraftverlust und Folgen wie Rückenbeschwerden, Fehlhaltungen und Bandscheibenvorfall. Abnahme der Bruchfestigkeit der Knochen, verringerte Belastbarkeit von Sehnen, Bändern und Gelenken. Die Verletzungsanfälligkeit steigt. Verringerung von Herzvolumen und -leistungsfähigkeit, Abnahme des Blutvolumens und des Kapillarisierungsgrades der Muskulatur. Alle Leistungsparameter der Atmung gehen zurück.
Fazit: Der Körper verliert an Leistungsfähigkeit in jeglicher Hinsicht. Die Risikofaktoren sind häufig miteinander gekoppelt. So treten Bewegungsmangel und Übergewicht oft zusammen auf.
Tun Sie etwas gegen Bewegungsmangel! Starten Sie Ihr persönliches Bewegungsprogramm!
|
|
|
Zum Thema Gesundheit:
Übersicht: Aktuelles aus Gesundheit und Wissenschaft
Ausführliche Artikel:
Krebs
Typische Risikofaktoren:
Bewegungsmangel
Übergewicht und falsche Ernährung
Rauchen
Hohe Blutfettwerte und Bluthochdruck
|